MedientriXX 3. Runde: geeignete Suchmaschinen für Grundschulkinder

Am 11.01.2017 hatten wir Expertenbesuch im Rahmen unserer MedientriXX – Reihe von Frau Brauburger. Sie ist als freie Mitarbeiterin für ‚klicksafe – Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz‘ tätig und brachte den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a das Thema Suchmaschinen im Netz näher.

Es ist schon unglaublich, wie viel die Kinder dieser dritten Klasse zu den Screenshots von You Tube, Spiele Affe, Wikipedia, Helles Köpfchen, Blinde Kuh, Internet ABC, Frag Finn.de und Google wussten.

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Durch die Vorerfahrungen der Kinder und mit Hilfe von Frau Brauburger fanden alle schnell heraus, dass es sichere Kinderseiten ohne Werbung gibt. Hierzu zählen:  Helles Köpfchen, Blinde Kuh, Internet ABC und Frag Finn.de. Die anderen Seiten sind sowohl mit Werbung belegt als auch mit Inhalten, die für Kinder ungeeignet sind.

Herausgearbeitet wurde ebenfalls, dass jeder Gang an den Computer und jedes Aufrufen von Internetseiten mit den Eltern besprochen werden sollte. Wenn etwas gruselig oder ungewohnt ist, sollten sofort die Eltern zu Rate gezogen werden.

Nun durften die Kinder am interaktiven Smartboard Percy vom Internet ABC lauschen und erfuhren ganz viel über Suchmaschinen. Jedes Kind durfte am Smartboard etwas weiterklicken oder etwas verschieben und gebannt lauschten alle den Erklärungen von Percy.

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Ein kleines Experiment erstaunte Schüler und auch anwesende Lehrpersonen. Die Eingabe des Suchbegriffs „Dinosaurier“ bei Google ergab 6.450.000 Treffer, bei Blinde Kuh hingegen nur 300. Frau Brauburger erklärte den Schülerinnen und Schülern, dass  in der Redaktion von Blinde Kuh Experten sitzen, welche  genau auswählen, welche Inhalte für Grundschulkinder geeignet sind. Bei Google jedoch kontrolliert niemand die Inhalte der Seiten. Besonders wichtig war es Frau Brauburger, den Kindern bewusst zu machen, dass sie als Mediennutzer kritisch mit den Trefferlisten umgehen müssen und auch wissen sollten, dass zum Beispiel bei Wikipedia jeder Inhalte einstellen darf, ohne dass diese auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden.

Da ich während des Workshops Fotos mit meinem Smartphone machte, bat ich Frau Brauburger um die Erlaubnis, die Bilder auf der Homepage zu veröffentlichen. Sie erteilte sie mir und der Lerngruppe wurde das Recht am eigenen Bild erklärt, denn es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, dass man Bilder nicht einfach ins Netz stellen darf, ohne die fotografierte Person um Erlaubnis zu fragen. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass es richtige „Fotomonster“ gäbe, die alles fotografieren und posten. Auch machte Frau Brauburger darauf aufmerksam, dass Eltern oft unachtsam die Bilder ihrer Kinder ins Netz stellen. 

Nun ging es an das aktive Suchen bei Blinde Kuh im Computerraum. Da die Klasse sich derzeit in Deutsch mit den Wortarten beschäftigt, suchten sie den Begriff „Adjektive“. Alle wurden fündig, doch leider waren die Übungen zu diesem Thema nicht interaktiv.

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Zum Abschluss des Workshops erarbeitete die Klasse mit Frau Brauburger die Regeln, die im Computerraum beachtet werden müssen.

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Dieser Workshop war ein voller Erfolg, lehrreich und sehr motivierend. Ein Dank an Frau Brauburger für die professionelle Leitung!

Mit den anderen dritten Klassen wird der gleiche Workshop im Januar bzw. Februar durchgeführt.

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