Schulfest 14.06.2019

Kein besonderes Motto hatte das Schulfest in der Grundschule Katzenelnbogen, aber ein großes Anliegen. In Zusammenarbeit mit dem Architekten Sebastian Martin, der Schulleitung und der Verbandsgemeinde entstand ein vorläufiges Konzept für die Neugestaltung des Schulhofes in der Grundschule für den Einrich. Es heißt: „Wir Einricher für unsere Kinder“  und soll den Kindern eine Möglichkeit bieten, sich zwischen den Unterrichtszeiten altersgerecht zu beschäftigen, um so die Balance zwischen Lernen und Spielen zu erhalten. Derzeit spielen die Kinder in der Pause auf einem betonierten Schulhof mit wenig Spielgeräten. Sich austoben, kreativ und Kind sein, gestaltet sich eher schwierig! Zielgruppe sind die derzeitigen und künftigen Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Einrich.

Als Ziel legte sich der Elternbeirat auf eine Summe von 8000 Euro fest. Diese gilt es bis Ende des Jahres zu erreichen. Die Frauen und Männer des Elternbeirates sind motiviert und davon überzeugt, dass mehr als das gesetzte Ziel an Spenden erreicht wird. Schließlich ist es für die Kinder. Sandra Heip, die das Projekt betreut, freute sich darüber, dass bis jetzt bereits viele ortsansässige Unternehmen die Aktion unterstützt. Die Gesamtkosten sind einschließlich der Eigenleistung mit rund 30 000 Euro beziffert. Es unterstützen uns bereits jetzt viele ortsansässige Unternehmen.Weitere Infos finden Sie unter https://voba-rll.viele-schaffen-mehr.de/ Eine Spende ist bereits ab 5 Euro ganz bequem von zu Hause aus über den Link zu tätigen. Zu jeder Spende zahlt die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG 10 Euro.

Rund um den wichtigen Programmpunkt und den Stand des Elternbeirates war das Schulfest ein generationsübergreifendes Angebot zur Kommunikation, sich durch Spielen, Zuschauen und Zuhören miteinander zu beschäftigen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen miteinander ins Gespräch und konnten sich zwanglos informieren. Auf dem Programm stand der Auftritt einer Kindertanzgruppe aus Allendorf, der Schulchor der Grundschule im Einrich und ein Theaterstück der Ethikgruppe. Um Jung und Alt miteinander zu verknüpfen, sangen „Die Wilden Alten“.  An Aktivitäten war ein Hindernisparcour aufgebaut, es gab Armbänder zu basteln oder Traumfänger, Geschicklichkeitsspiele herzustellen oder Knete, Karaoke, Nadelfilzen oder eine Wäschestaffel. Die Eltern hatten Kuchen gebacken. Hierfür und für das „herzhafte“ Essen aus der hervorragend bewirtschafteten Cafeteria des Fördervereins waren familienfreundliche Preise festgelegt.

Konrektorin Claudia Wiederstein und ihr Kollegium, der Förderverein der Grundschule, der Schulelternbeirat, die Eltern und vor allem auch die Kinder waren begeistert. Viele Besucher auch nicht schulpflichtiger Kinder zollten den Veranstaltern hohes Lob. Mehrere Besucher sprachen den Elternbeirat kritisch auf die Verwendung von Kunststoffbechern an. Sie betonten, dass ihnen Nachhaltigkeit sehr wichtig ist, diese Becher jedoch seit Jahren im Besitz der Schule sind und sie  nun endlich aufgebraucht werden sollen. „Sonst wären sie ungenutzt bald im Müll gelandet, und das wäre wenig nachhaltig“, so Astrid Matt. Schön war es jedoch zu sehen, dass viele Besucher ihre Becher nachfüllen ließen.


verfasst von Uschi Weidner

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